Logos Landkreis Göppingen und 's Waldblättle
 

Newsletter s'Waldblättle Nr. 5/2025

Beleuchtete Hütte im Wald

Überraschend. INFORMATIV. 

Beleuchtete Waldhütte
© Landesforstverwaltung BW
 
Liebe Leserinnen und Leser,
 
das Forstamt Göppingen bedankt sich für Ihr Interesse an unserer Arbeit und Ihre Treue. 
Die Weihnachtszeit lädt ein innezuhalten und neue Kraft zu schöpfen. Es ist auch die Zeit, voll Zuversicht nach vorne zu schauen.
Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2026.
 
Ihr Forstamt Göppingen

 
Inhalte:
  • Unser Holzfinder feiert 1-jähriges. Der SWR war dabei!
  • Privatwaldtag in Böhmenkirch
  • Der neue Revierleiter im Revier Wiesensteig stellt sich vor - Mario Dreher
  • Förster Elsenhans auf Instagram - ein Beitrag der "Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf"
  • Baumfällungen im Uhinger Haldenwald
  • Waldnaturschutz - Berücksichtigung von Waldfunktionen
  • Der Hutewald Donzdorf - Vorzeigeobjekt für den Arten - und Biotopschutz
  • Pressemitteilung zum Waldzustandsbericht 2025 für Baden-Württemberg
  • Straßensperrung Jebenhausen
  • Z-Baum, Forsteinrichtung, Totholz - Forstliche Begriffe kurz erklärt 
    R wie "Rücken"
 

Unser Holzfinder feiert 1-jähriges. Der SWR war dabei!

Holzfinder-Abbildung

 Holzfinder-Abbildung
© Kreisverwaltung Landratsamt Karlsruhe

Der Holzfinder hat seinen ersten Geburtstag gefeiert! Das neue Branchenportal, über das Privatkunden ganz bequem und einfach an ihr Wunsch-Brennholz kommen können, wurde unter anderem von der Göppinger Holzverkaufsstelle mitentwickelt. Es zeigt die Möglichkeiten und den Weg in die zukünftige Holzvermarktung auf. Brennholz per Knopfdruck, mit Umkreissuche und diversen Filtern wie der Wahl der Baumart, ganz bestimmten Durchmessern oder einer Einschränkung auf einen bestimmten Preis. Das macht den Holzfinder zum Allrounder und zu einem beliebten Tool, das beim Kunden kaum Wünsche übrig lässt.

Das zeigen auch die reinen Fakten:
Seit dem Start des neuen Online-Portals haben sich über 4.000 Kunden aus mehr als einem Dutzend Landkreisen als Käufer registriert. Über 1.000.000 Euro wurden über den Holzfinder bislang umgesetzt.

Das ist nicht nur eine Erwähnung in unserem "Waldblättle" wert. Sogar der Südwestrundfunk berichtete in seiner „SWR Aktuell Baden-Württemberg“ Ausgabe über den neuen Holzfinder, die Köpfe hinter der Idee und wie man in der heutigen Zeit schnell und ohne Umwege an sein favorisiertes Brennholz kommen kann.

Nachträglich anschauen kann man den Beitrag übrigens in der ARD Mediathek oder über den folgenden QR Code ab Minute 8:32.

Wem der Holzfinder noch unbekannt ist, den laden wir ein, mal vorbeizuschauen!

Der Holzfinder

 

Fortbildung Arbeitssicherheit im Privatwald

Teilnehmer und Förster am Privatwaldtag

Teilnehmer der Fortbildung und Forstmitarbeiter
© Forstamt Göppingen

Großes Interesse und ein lebhafter Austausch prägten die Fortbildung „Arbeitssicherheit im Privatwald“, die am Samstag, den 11. Oktober in Böhmenkirch stattfand.

Pressemitteilung

 

Der neue Revierleiter im Revier Wiesensteig stellt sich vor - Mario Dreher

Revierleiter Mario Dreher im Wald

Revierleiter Mario Dreher
© Forstamt Göppingen, M. Dreher

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Mario Dreher und ich komme aus Heiningen. Seit dem 01.12.2025 verstärke ich das Team des Forstamtes Göppingen als Revierleiter im Forstrevier Wiesensteig. Der Wechsel in den Landkreis Göppingen bedeutet für mich nicht nur einen neuen beruflichen Abschnitt, sondern auch eine Rückkehr in eine Region, zu der ich mich seit jeher verbunden fühle.

Vor meinem Wechsel in den Landkreis Göppingen war ich an der Unteren Forstbehörde Heidenheim tätig und betreute unter anderem den großen Kommunalwald der Gemeinde Gerstetten. Nach meinem Studium der Forstwirtschaft an der Hochschule Rottenburg sammelte ich erste praktische Erfahrungen als Trainee im Landkreis Ravensburg. Dort war ich für ein Kleinprivatwaldrevier zuständig und stand in engem Austausch mit den Waldbesitzern.

In meinem neuen Aufgabenfeld bin ich künftig als Revierleiter für die Kommunal- und Privatwälder der Gemeinden Gruibingen, Mühlhausen, Wiesensteig und Hohenstadt zuständig. Ich freue mich sehr darauf, die vielfältigen Wälder dieser Gemeinden kennenzulernen und gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren rund um den Wald an einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Waldbewirtschaftung zu arbeiten. Ich blicke gespannt auf die kommenden Herausforderungen im Forstrevier Wiesensteig und freue mich auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Kontaktdaten

 

Förster Elsenhans auf Instagram - ein Beitrag der "Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf"

Förster Elsenhans am Albtrauf

Die Erlebnisregion Schwäbischen Albtrauf hat einen Instagram-Beitrag mit Revierförster Simon Elsenhans gedreht. Herr Elsenhans betreut die Kommunal- und Privatwälder des Revieres Deggingen mit den Gemeinden Bad Ditzenbach, Bad Überkingen, Deggingen und Drackenstein.

Was ist ihm wichtig bei seiner Arbeit? Welchen Herausforderungen muss er sich stellen?
Es lohnt sich, diesen informativen Beitrag mit der wunderschönen Albtraufkulisse anzuschauen.

Instagram-Video

 

Baumfällungen im Uhinger Haldenwald

Forstarbeiten im Uhinger Haldenwang Forstarbeiten im Uhinger Haldenwald
© Stadt Uhingen
 
Im Uhinger Haldenwald wurden durch das Forstamt Göppingen einige Eschen gefällt.
Sie waren vom "Falschen Weißen Stengelbecherchen" (umgangssprachlich: Eschentriebsterben) befallen.
Der aus Asien eingeschleppte Pilz verbreitet sich durch die Luft und ist tödlich für die Eschen.
Die betroffenen Bäume verlieren ihr Feinreisig in der Krone und parallel dazu faulen zunehmend die Wurzeln ab. 
Dies hat zur Folge, dass die Bäume unvorhersehbar umstürzen und jemanden verletzen können. Durch die Fällung der Bäume konnte die Sicherheit für Spaziergänger wieder hergestellt werden.

 

Waldnaturschutz - Berücksichtigung von Waldfunktionen

Ein Brutbaum und eine Buche, deren Krone vom Sturm abgebrochen wurde

links: Brut- und Höhlenbaum
rechts: Buche, deren Krone vom Sturm abgebrochen wurde
© Forstamt Göppingen, T. Maier

Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet generell das Entnehmen, Beschädigen oder Zerstören von Fortpflanzungs- und Ruhestätten wildlebender, geschützter Tiere. Baumhöhlen oder ähnliches sind Fortpflanzungs- und Ruhestätten von vielen Vögeln und Tieren.

In den Kommunalwäldern gilt darüber hinaus die Allgemeinwohlverpflichtung, d. h. die Waldfunktionen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion müssen gleichermaßen berücksichtigt werden. Das Forstamt Göppingen erfüllt die Anforderungen, ohne dabei die Bewirtschaftung der Wälder in den Hintergrund zu rücken. Nutzen und schützen im Einklang – für das Forstamt eine Selbstverständlichkeit.

In vielen Fällen richtet es die Natur selber, wir Menschen müssen im Zusammenhang mit Brut- oder Ruhestätten nichts dafür tun. Es genügt, seinen Wald aufmerksam zu beobachten und gegebenenfalls auf die Nutzung von Holz zu verzichten. In den meisten Fällen stellen solche Bäume keinen großen Wert dar, Fäule o. ä. zersetzen bereits das Holz. Selbst für die Verwendung als Brennholz „taugt“ der Baum nicht mehr oder der Aufwand steht in keinem Verhältnis.
Es spricht deshalb nichts dagegen, einen solchen aus naturschutzfachlicher Sicht wertvollen Baum einfach unberührt im Wald zu belassen.

Das Forstamt Göppingen berät Sie jederzeit in Fragen der Waldbewirtschaftung oder hilft Ihnen bei Fragen zum Wald-Naturschutz.

Mit wenig Aufwand oder mit kleinen oder gar keinen finanziellen Beträgen schaffen Sie beides: nutzen und schützen. Unser Wald, ein Multifunktionstalent!

Methusalem-Baum
© Forstamt Göppingen, T. Maier

Methusalem-Baum

 

Der Hutewald Donzdorf - Vorzeigeobjekt für den Arten- und Biotopschutz

Vereinzelte Bäume, lichter Wald

Hutewald Donzdorf-Winzingen
© Forstamt Göppingen, M. Schwarz

Es gibt einfach Waldflächen, die forstwirtschaftlich uninteressant sind.
Werthölzer – Fehlanzeige. Holzzuwachs – gering.

Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber häufig die verborgenen Schätze, die gerade solche vermeintlich schlechten Waldflächen für uns und viele Tier- und Pflanzenarten bereithalten. So auch im Bereich Donzdorf - ein unauffälliger Kiefernwald im Naturschutzgebiet Heldenberg bei Winzingen auf rund 4 ha Fläche. "Die Kiefer wird hier nie was", war die einhellige Forstmeinung. Groß Geld verdienen mit den eher schlechten Qualitäten ist hier praktisch unmöglich.

Der Kiefernbestand liegt umgeben von landschaftlich reizvollen Wacholderheiden, die seit geraumer Zeit von einem örtlichen Schäferbetrieb beweidet werden, um die aufkommenden Gehölze zurückzudrängen. Der offene Charakter der Weiden wird so bewahrt. Warum den Kiefernbestand hier nicht auch nutzen? Gesagt getan.

2010 startete die Stadt Donzdorf gemeinsam  mit dem Forstamt die Aktion "Lichter Hutewald". Über die Jahre hinweg wurden immer wieder Teilflächen stark aufgelichtet indem rund 50-60% der Bäume entnommen wurden. Dadurch sind lichte Waldstrukturen entstanden, die für viele Tier- und Pflanzenarten wichtig sind. Auch hier verhindert die regelmäßige Beweidung durch Schafe und Ziegen nachhaltig einen Zuwachsen der Fläche durch aufkommende Gehölze.
Mittlerweile ist die Hutewaldfläche auf stattliche 4,3 ha angewachsen und hat sich zu einem Vorzeigeprojekt für den Arten- und Biotopschutz entwickelt.

Einige Beispiele gefällig?
Die lichten Hutewaldstrukturen bieten Lebensraum für die Zauneidechse und seltene Schmetterlingsarten. Daneben dienen sie als wichtige Biotopvernetzungsstruktur für zahlreiche bedrohte Insektenarten besonnter, offener Standorte wie z.Bsp. der Rotflügeligen Schnarrschrecke oder dem Deutschen Sandlaufkäfer. Die lichtdurchfluteten Waldflächen beherbergen darüber hinaus Pflanzenarten der offenen Magerrasen (z.B. Orchideen) ebenso wie typische Waldpflanzen, beispielsweise die Mandelblättrige Wolfsmilch.

Der Hutewald liegt im Naturschutzgebiet Heldenberg bei Winzingen und kann von den angrenzenden Wanderwegen aus gerne begutachtet werden.

 

Pressemitteilung zum Waldzustandsbericht 2025 für Baden-Württemberg

Titelbild Waldzustandsbericht 2025, © Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz BW

Titelbild Waldzustandsbericht 2025
 © Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz BW

Minister Peter Hauk MdL: „Ein gutes Jahr für den Wald: der aktuelle Wetterverlauf hat zu einer stabilen Entwicklung beigetragen. Jetzt gilt es unsere Wälder weiter zu verjüngen und so ihre Zukunft zu sichern - für mehr Klimaresilienz und Vitalität.“

Pressemitteilung mit Waldzustandsbericht 2025

 

Baumfällarbeiten an der Jebenhäuser Straße

Morscher, verkehrsgefährdender Baum

Morscher, verkehrsgefährdender Baum an der Jebenhäuser Straße
© Forstamt Göppingen, S. Konzmann

Verkehrseinschränkung in den vergangenen Herbstferien

Aufgrund der Trockenheit in den vergangenen Jahren sind viele Waldbäume geschwächt oder teilweise abgestorben. Da von geschädigten Bäumen eine erhöhte Gefahr für den Straßenverkehr ausgeht, wird die Verkehrssicherheit regelmäßig überprüft und bestehende Gefahren beseitigt.

Davon betroffen war auch der Wald an der Jebenhäuser Straße zwischen Göppingen und Jebenhausen. Es kam in den Herbstferien zu Verkehrseinschränkungen durch verlängerte Rotphasen entlang der Straße. Grund dafür waren Baumfällarbeiten, bei denen einzelne geschädigte Bäume entnommen wurden.

 

Z-Baum, Forsteinrichtung, Totholz - Forstliche Begriffe kurz erklärt

Rückeschlepper im Einsatz

Rückeschlepper
© Forstamt Göppingen

Der forstliche Arbeitsalltag ist geprägt von forstlichen Fachbegriffen. Was sich hinter dieser zum Teil sehr bildlichen Sprache verbirgt, erklären wir Ihnen in der Rubrik „Forstliche Begriffe – kurz erklärt“.

R wie "Rücken"

Hierbei handelt es sich aus forstlicher Sicht nicht um ein Körperteil. Hinter „Rücken“ oder „Holzrückung“ verbirgt sich der Transport von gefällten Bäumen im Wald an einen Waldweg. Von dort können die Stämme durch LKWs abtransportiert werden.

 

 

Impressum

Herausgeber:

Landratsamt Göppingen
Forstamt
Friedrichstraße 36
73033 Göppingen

Tel. +49 7161 202-2401
Fax +49 7161 202-2490
E-Mail: forstamt@lkgp.de
www.landkreis-goeppingen.de/wald

Der Landkreis Göppingen ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Vertretungsberechtigt: Landrat Markus Möller

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a UStG: DE145469354

Inhaltlich verantwortlich:

Thomas Maier

An-/Abmeldung:

Sie erhalten den Newsletter des Forstamts Göppingen weil Sie sich mit der Adresse auf der Seite Newsletter s'WALDBLÄTTLE angemeldet haben.

Sie möchten den Newsletter nicht mehr erhalten? Dann können Sie hier den Newsletter abbestellen.

Urheberrecht, Haftung:

Alle Beiträge in diesem Newsletter  sind urheberrechtlich geschützt. 

Die Inhalte dieses Newsletters einschließlich der Informationen Dritter (auch verlinkte Inhalte) wurden vor Veröffentlichung sorgfältig geprüft. Eine Haftung für fehlerhafte oder unrichtige Informationen können wir jedoch trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernehmen.

© Landkreis Göppingen
Datenschutz | Nutzungsbedingungen